Ostwind Institut

Recherche und Publikationen

Fairtrade's Vorstoß in den Bekleidungsmarkt - Fairer Handel oder Etikettenschwindel?

Menschenrechte und Produkt-Zertifizierung im Fashion Business

Das Papier diskutiert die Wirksamkeit von Produkt-Zertifizierungen bei Fortschritten für Menschenrechte in den Lieferketten. Insbesondere setzt es sich mit dem aktuellen Entwurf des Fairtrade-International Textilstandard auseinander. 

pdf (1,2 MB)

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Migration und Menschenrechtsbewegungen in der globalen Bekleidungsindustrie

Maher, Sam, Musiolek, Bettina, Weber, Anna (2015): False Promises and Movements of Contestation in the Global Garment Industry.
In: Schierup/Munck/Likic-Brboric/Neegard: Migration, Precarity, and Global Governance. Challenges and Opportunities for Labour. Oxford University Press 2015

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STITCHED UP! / IM STICH GELASSEN!

(Dresden, Bern, Amsterdam . 2014)

Clean Clothes Campaign releases a new report that uncovers the truth behind high-end fashion chains and the Eastern European and Turkish garment workers that make their clothes. "Stitched Up – Poverty wages for garment workers in Eastern Europe and Turkey" is a result of extensive research, including interviews with over 300 garment workers, in 10 countries across the post-socialist Eastern Europe and Turkey. The region is a relevant production hub for the EU27 consumption, since approximately half of the garments imported into the EU27 are produced within geographical Europe.
Eastwind Institute is co-authoring the report and the country profiles.

english

deutsch

Länderdossiers:

Turkey / Bosnia and Herzegovina / Croatia / Macadonia / Moldova / Romania / Slovakia / Ukraine / Bulgaria/ Georgia

 

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Mazedonien

Forschungsbericht Juni 2012:

Made in Europe
"Schweizer, österreichische und deutsche Berufsbekleidungsfirmen profitieren von Armut und Angst unter mazedonischen Arbeiterinnen"

Darüber, wo, wie und unter welchen Bedingungen Polizeiuniformen, Arztkittel, Richterroben oder Tarnanzüge produziert werden, wird nicht viel publik. Die schweizer Organisation "Erklärung von Bern" und Ostwind-Institut haben in Zusammenarbeit mit ForscherInnen vor Ort recherchiert.

pdf (2,9 MB)

Englische Version pdf (3,3 MB)

Filmische ArbeiterInnen-Portraits und Fotos über Lebenshaltungskosten in Mazedonien finden Sie hier:
www.sachsen-kauft-fair.de/recherchen-und-studien/made-in-europe

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RLS

Case Study "Clean Clothes Campaign"

Die Fallstudie entstand innerhalb eines von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Institut für Gesellschaftsanalyse, initiierten Arbeitsprozesses, der ausgehend von der Analyse heutiger praktischer Erfahrungen ergründen soll, unter welchen Bedingungen auch im Heute emanzipatorische Veränderungsprozesse eingeleitet werden können.

pdf (632 kB)

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Interview in fairquer 10/2010

Quo Vadis? Fairer Handel im Gespräch

Hält der Faire Handel, was er verspricht?
Was ist "fair" an Fairtrade-gelabelten Textilien/ Sportwaren?
Zum schwierigen Verhältnis von Fairem Handel und Menschenrechten bei der Arbeit.

pdf (852 kB)

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Report, Oktober 2011:

Working under appalling conditions with no legal rights -
Report on the labour situation in Georgia’s garment industry

Georgia: The general political and socio-economic situation, labour law and the state of working conditions in the garment industry with short case studies.

pdf (2,9 MB)

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Geschlechtergerechtigkeit und freiwillige Instrumente der Unternehmensverantwortung in globalen Produktionsnetzwerken und Lieferketten

Eine Publikation, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung“ entstanden ist. Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen durchgeführt.

Das INEF führte am 20, März 2011 in Kooperation mit der Autorin der Studie den Workshop „Gender equality and corporate responsibility in global production networks – Current approaches and practical challenges“ durch. Der Workshop richtete sich an die deutsche Entwicklungspolitik, zivilgesellschaftliche Akteure, Gewerkschaften und Wissenschaft. Die Veranstaltung basierte auf den Ergebnissen der Studie von Bettina Musiolek (2010) und diskutierte politische Handlungsempfehlungen für eine bessere Durchsetzung des Gebots der Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie unter:
http://humanrights-business.org/files/inef_gender_summary_workshop.pdf

link zur Studie

Conclusions and Recommendations (pdf 240 KB)

Zusammenfassung

Abstract

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Das Ostwind-Institut, Bettina Musiolek steuerte einen Artikel bei zum Buchprojekt mit Dr. Gotlind Ulshöfer, Studienleiterin, Evangelische Akademie Arnoldshain, und Dr. Beate Feuchte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf.

Real- und Finanzwirtschaft: Parallelen mit Blick auf Corporate Social Responsibility – Eine sozial- und wirtschaftsethische Sicht

In diesem Artikel untersucht Bettina Musiolek, inwieweit sich Problemstellungen im Hinblick auf die Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR) aus Real- und Finanzwirtschaft ähneln und Rückschlüsse aufeinander zulassen, die die Strategien von Akteuren und Stakeholdern beeinflussen. Die Autorin geht in dem Zusammenhang der Frage nach, was ein sozial-ökologisches Management von Wertschöpfungs- und Verwertungsketten in Real- und Finanzwirtschaft für die Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und die Vorbeugung von Krisen bedeuten könnte. 

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Osteuropa und die globalen Produktionsnetzwerke von Bekleidung: Arbeit und Akteure

Artikel in
Kirchlicher Herausgeberkreis Jahrbuch Gerechtigkeit: Armes reiches Europa. Die neue Spaltung von Ost und West überwinden.

Jahrbuch Gerechtigkeit IV

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Regina Barendt, Bettina Musiolek (ed.) 2005:

Workers Voices
The situation of women in the Eastern European and Turkish garment industries

pdf (860 KB)

Die Stimmen der Arbeiterinnen
Zur Situation von Frauen in der Bekleidungsindustrie Osteuropas und der Türkei

Broschüre mit geringer Auflösung (860 KB)

Broschüre mit mittlerer Auflösung (1,8 MB)

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Musiolek, Bettina 2006: Interessenvertretungen in der Bekleidungsindustrie Mittel- und Südosteuropas. In: WSI-Mitteilungen Jg. 59, H. 1, Schwerpunktheft Weltmarkt und Gewerkschaftsarbeit, S. 47-51.

Musiolek, Bettina/ Vassileva, Verka 2003: Investigating Women’s Working Conditions along Supply Chains of Multinational Companies. Manual. The example of the garment industry in CEE/SEE/CIS and Turkey. Meißen/ Sofia

Musiolek, Bettina 2002: Decent Work in the Informal economy - CEE/CIS region, study commissioned by ILO, Informal Sector Unit

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Musiolek, Bettina 2002 / 2004:

Made in ... Osteuropa. Die neuen 'fashion Kolonien'/ Made in … Eastern Europe. The new ‚fashion colonies’.

TERRE DES FEMMES – Clean Clothes Campaign. Berlin.

The english version can be downloaded here.

Der Text der Broschüre steht hier bereit.

Ebenso wie in vielen Ländern Mittelamerikas, Afrikas und Asiens, in denen wir die Schufterei für die Mode eher vermuten, haben auch in Osteuropa unmenschliche Arbeitsbedingungen in der Modeherstellung Einzug gehalten. Die Bekleidungsindustrie hat sowohl für die osteuropäischen Länder selbst, als auch als Lieferer für die EU und insbesondere für Deutschland strategische Bedeutung. Trotzdem konnte diese strategische Position nicht zu volkswirtschaftlichen und sozialen Vorteilen genutzt werden. Wie in anderen Weltregionen profitieren auch in Osteuropa hauptsächlich die Modemultis. Globalisierung, Transformation und EU-Handelsregime zementieren tendenziell das Macht- und Einflussgefälle entlang der Beschaffungsketten von Bekleidung.

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Musiolek, Bettina (ed.) 1999:

Gezähmte Modemultis.

Verhaltenskodizes: ein Modell zur Durchsetzung von Arbeitsrechten? Eine kritische Bilanz, Frankfurt a.M./Wien

Wie lassen sich menschenwürdige Arbeitsrechte in Zeiten globalisierter Produktion durchsetzen? In Mode gekommen sind so genannte Verhaltenskodizes. Sie sollen global players wie Nike, Levi Strauss oder Ikea auf die Einhaltung sozialer Mindeststandards in ihrer Produktion verpflichten. Welche Chancen, welche Risiken liegen in der Anwendung von Verhaltenskodizes? Sind sie wirklich ein Mittel, um transnationale Konzerne zu zähmen? Das Buch gibt kritische Antworten aus dem Blickwinkel von engagierten WissenschaftlerInnen, Gewerkschafts- und KampagnenvertreterInnen, ArbeiterInnen der globalen Bekleidungsbranche sowie zweier Unternehmensvertreter. Ein Beitrag zum aktuellen Diskurs über nationale und internationale Wege zur Regulierung globaler Märkte.

Beiträge u.a.:
Musiolek, B.: Die Zähmung des Widerspenstigen: Verhaltenkodizes und ihre Monitoring zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Musiolek, B.: Osteuropäische Bekleidungsindustrie und Verhaltenskodizes - der Fall Bulgarien.

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Musiolek, Bettina 1999:
Garment and Sportswear Production, Working Conditions and Workers' Representation in Bulgaria, in: South-East Europe Review, p.157 - 162, Düsseldorf

Musiolek, Bettina 1999:
Die Informalisierung der Textil- und Bekleidungserzeugung am historischen und aktuellen osteuropäischen Beispiel, in: PROKLA 117, 579-602

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Musiolek, Bettina (ed.) 1997:

Ich bin chic, und Du mußt schuften. Frauenarbeit für den globalen Modemarkt.

Frankfurt a.M.

Frauen aus vier Kontinenten erzählen, wie sie arbeiten, leben, sich gegenseitig helfen – und wie sie unsere Kleidung nähen. Mit einem Vorwort von Dorothee Sölle.
Auswahl weiterer Beiträge:
Musiolek, B./ Wichterich, Christa: „Die können doch nicht unser Leben kaputt machen.“ Interview mit Yaowapa Donsae und Taweesap Worpetch (Eden-Arbeiterinnen) sowie Ananya Pakapath (Center for Labor Information Service and Training/ CLIST, Bangkok)
Musiolek, B.: Freier Fall in die Marktwirtschaft - Bei den Preußen des Balkans: ab 15 Pfennige Stundenlohn.